top of page
Untitled.png

Mein Weg

„Nur wenn wir uns im Innen ganz fühlen, werden wir aufhören im Außen zu suchen.“

Meine Vision ist eine Welt, in der wir mit Liebe und offenem Herzen, mitfühlend und friedvoll mit uns selbst, mit anderen Menschen, Lebewesen und unserer Natur leben.

Ich bin überzeugt, dies beginnt bei uns selbst, im Innen.

Mein Weg, wie alles begann...

MEINE ARBEIT als managerin

Eigentlich hatte ich schon viel erreicht: Abitur, Studium zur Diplom-Kauffrau, Traineeprogramm und Managementkarriere bei einem renommierten Unternehmen. Ich hatte einen tollen Lebenspartner, eine klasse Wohnung in Hamburg, viele Freunde, konnte mir besondere Urlaube leisten und schöne Kleidung …

Warum nur fühlte ich mich trotzdem häufig so einsam, leer und traurig?
Warum war ich so müde und gestresst?

Der Job und das Ego

Meine Marketing-Karriere verlief steil und reibungslos. Angebote für einen Jobwechsel kamen oft schneller, als ich mich bereit dafür fühlte. Schon im Traineeprogramm und in meinem ersten Managementjob fragte ich mich immer wieder, ob dieser Weg wirklich der richtige für mich war. Ich machte mir viele Gedanken und Sorgen, ob ich den Erwartungen an mich gerecht werden konnte.

Der innere Druck begann zu steigen. Wenn mir wieder eine neue Position angeboten wurde, spürte ich eher Belastung als Freude. Rückblickend betrachtet lebte ich das Leben einfach so vor mich hin, statt bewusste Entscheidungen zu treffen, die aus dem Herzen kamen.

Eigene Perspektiven erkennen und einnehmen

Trotz meiner Zweifel an der Richtung, die ich eingeschlagen hatte, war ich beruflich sehr erfolgreich und wurde Teil der Geschäftsleitung von Unilever in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als Jüngste im Team war das eine Ehre und eine wichtige Wertschätzung für meine Leistung. Eine Stimme in mir reagierte jedoch unsicher und fragte sich, ob es wirklich das war, was ich wollte. Ein anderer Teil sehnte sich aber nach der Anerkennung und arbeitete wie besessen für Aufmerksamkeit und Lob. Hatte mein Geschäftsbereich Probleme, arbeitete ich noch mehr, zeigte noch mehr Einsatz.

Das hatte natürlich seine Folgen. Oft war ich müde und ausgelaugt, hatte weniger Kraft für Freundschaften und nutzte das Wochenende nur noch dazu, mich einigermaßen zu erholen.

Mit 35 war ich im Job außerordentlich erfolgreich und konnte mir alles leisten, was mir wichtig war. Und dennoch, irgendetwas fehlte. Immer häufiger fragte ich mich, ob die Welt wirklich ein weiteres Duschgel brauchte. Gleichzeitig zweifelte ich daran, dass noch mehr Personalabbau zwangsläufig zu mehr Unternehmenserfolg führen würde. Ich spürte immer stärker, dass der Preis, diese Aufgabe gut zu bewältigen, zu hoch wurde. Der innere Widerstand wuchs, ebenso wie der Drang nach Veränderung und die Suche nach einem tieferen Sinn.

Die Meditation. Der Beginn.

Während eines zehntägigen Schweigeretreats in Thailand erlernte ich die Vipassana Meditation nach Goenka.

Diese tiefe Erfahrung in Stille und die daraus resultierende tägliche Meditationspraxis schenkte meinem Leben die ersten Lichtstrahlen für mehr Zufriedenheit und Ruhe.

Nicht plötzlich und explosiv mit einem Knall, sondern langsam und beständig, immer ein bisschen mehr. Wie sanfte Regentropfen, die vom Himmel fallen.

Durch meine zusätzliche Arbeit als Freiwillige in einer thailändischen Schule für Kinder aus sehr armen Verhältnissen wurde mir verdeutlicht, welche Werte wirklich wichtig sind. Ich erkannte, wie mental fokussiert und in welchem materiellen Überfluss unsere westliche Welt lebt – und wie wenig Glaube an etwas Größeres und Ganzheitliches darin Platz findet.

Mir wurde außerdem bewusst, wie viele Belastungen und Ängste eine rational ausgerichtete, auf Wachstum fokussierte Gesellschaft in uns erzeugt. Und dass gerade die Menschen, die vermeintlich „alles” haben, dadurch kein bisschen glücklicher oder zufriedener sind.

Materieller Überfluss

Tatsächlich sind in meiner Wahrnehmung die Anhäufung von Dingen sowie der ständige Konsum, mit dem wir unser Leben verbringen, für viele Menschen zur Überforderung geworden. Das ständige Streben nach „mehr“ und der innere Druck, es „schaffen zu müssen“, um dazuzugehören, treiben uns in eine moderne Form der Selbstausbeutung. Dieser unbewusste Umgang mit uns selbst und anderen entspringt meiner Ansicht nach dem rationalen Denken. 

Anders als in der östlichen Hemisphäre sind wir „Westler” deutlich weniger verbunden mit unserem Herzen. Leider bleiben dadurch Werte wie Mitgefühl oder die Achtung vor dem Leben selbst manchmal auf der Strecke. Zahlreiche 1:1-Gespräche mit Freunden, Lehrern und Menschen aus spontanen Begegnungen haben mir über die letzten zwanzig Jahre gezeigt, dass wir Entscheidungen häufig aus Angst und nicht aus innerer Klarheit heraus treffen. 

Das haben wir einfach nicht gelernt.

Nicht im Einklang mit dem, was ist

Viele Menschen sind mit ihrer derzeitigen Lebenssituation unzufrieden. Sie sehnen sich nach emotionaler Erfüllung und einem höheren Sinn – doch der damit verbundene Wandel macht ihnen Angst. Sie fühlen sich überfordert, leer und ausgelaugt, oft begleitet von zunehmender Traurigkeit und körperlichen Beschwerden. Gleichzeitig wissen sie nicht, wie sie etwas an ihrer Situation verändern können.

In den letzten Jahren haben immer mehr Betroffene das Gespräch mit mir gesucht. In meinen Sitzungen öffnen sie sich für tiefgehende Themen, finden Klarheit und die Kraft, sich neu auszurichten. Ich durfte schon oft erfahren, wie sie nach unserem Austausch den Mut aufbrachten, heilsame Veränderungen in ihrem Leben vorzunehmen.

Empathie als Wesen meiner Arbeit

Die Fähigkeit zu hoher Empathie sowie zum wertfreien Erkennen unterschiedlicher Perspektiven hatte ich schon als Kind. Dabei war es mir stets wichtig, zwischen Menschen zu vermitteln und ein echtes Verständnis füreinander zu kreieren.

Heute weiß ich, dass dies – neben meinen fachlichen Fähigkeiten – der Schlüssel für meinen beruflichen Erfolg war, der es mir ermöglichte, bis in die Geschäftsleitung aufzusteigen. Ich verstand es, verschiedene Wünsche und Perspektiven bestmöglich zu verbinden und ein gutes Miteinander zu schaffen, um gemeinsam mehr zu erreichen.

Mit Mitte dreißig kam es dann zu einem Bruch in meinem Leben – ich trennte mich von meinem langjährigen Partner. Schon zuvor hatte ich begonnen, meine innere Welt zu hinterfragen und zu ergründen, warum ich mich so unglücklich fühlte. Zwei Jahre nach der Trennung verließ ich schließlich auch die Firma und setzte mich tiefer mit den Themen Spiritualität und Selbstfürsorge auseinander. Ich war zu diesem Zeitpunkt in keiner guten körperlichen und seelischen Verfassung. Gelenk- und Muskelschmerzen, Migräne-Attacken, schlechtes Essverhalten und tiefe Trauer begleiteten meinen Alltag und belasteten die Energie für meine Mitmenschen, den Kontakt zu meinen Freunden – mein ganzes Leben.

​Meine Wegweiser, Unterstützer

Den meisten Halt fand ich zu dieser Zeit in ganz besonderen Büchern. Einige Empfehlungen, die meine Sichtweisen tiefgreifend verändert haben, findet ihr auch hier unter der Rubrik „Impulse“. Damals nahm ich auch an meinem ersten Bewusstseins-Seminar mit Cerstin Meisen teil, das mich nachhaltig beeindruckte.

Zitat: „Die Migräne, Anika, die machst du selbst.“

Ich konnte nicht glauben, was ich da hörte! Ein Teil in mir war sauer und empört. Aber nach und nach schlich sich die Gewissheit ein, dass es die Wahrheit war und mein eigener Lebensstil dazu beitrug, dass es mir nicht sonderlich gut ging. 

Das war der Start für meine Reise in ein friedvolleres und zufriedeneres Leben. Ich gönnte mir meine Auszeiten, besuchte mehrtägige Retreats mit wunderbaren Lehrern wie Eckhart Tolle und lebte meine tägliche Gegenwarts-Praxis von Meditation und Yoga. Zeitgleich absolvierte ich meine Ausbildung zur Achtsamkeitslehrerin in einem der Institute von Jon Kabat-Zinn. Dank wunderbarer Unterstützer und Lehrer habe ich seitdem mehr Bewusstsein und Herzenswärme in mein Dasein und in meine Arbeit bringen können. 

Ganz besonders schätze ich in diesem Zusammenhang auch meine Wanderungen mit Menschen aus Lateinamerika, die mir ihre Perspektive auf unseren Planeten, die Liebe und den Kosmos näherbringen. So durfte ich beispielsweise über die Weisheitstraditionen der Inkas (Peru) und des Amawtismus (Bolivien) viele positive Veränderungen in Bezug auf ein „Gutes Leben” in mir anstoßen. Auch jetzt bin ich mit zwei wunderbaren Lehrern beschenkt, mit denen ich meine Herzensqualitäten weiter verfeinern darf und für die ich zutiefst dankbar bin.

Lieben, statt sich aus Angst zu trennen

Heute fühle ich mich tiefer verbunden mit uns Menschen, den Tieren, unserer Natur und dem Kosmos als Ganzem. Ich möchte durch mein Sein und meine Art zu leben, dazu beitragen, mehr Liebe, Frieden und Freude in die Welt zu bringen. Ich bin überzeugt, dass echte Veränderung nur in uns selbst beginnen kann – und dass für jeden Wandel eine glasklare Ausrichtung (Sancalpa) gepaart mit Umsetzungskraft nötig ist, sowie radikale Ehrlichkeit mit uns selbst. Die größte Kraft im Universum ist für mich aber die Liebe. Wir dürfen nur den Mut finden, ihr zu folgen.

Seit ich das übe und ganz bewusste Herzensentscheidungen treffe, bin ich insgesamt viel glücklicher und zufriedener geworden. Ich starte besser gelaunt in meinen Tag, wertschätze die Menschen und Dinge in meinem Leben mehr und achte auf mich und meine Balance. Gelingt mir das immer? Nein. Aber gerade deshalb bin ich doch hier, um mich laufend weiterzuentwickeln. Auf meinem Lebensweg darf ich in meinem eigenen Tempo immer wieder entlernen, neu probieren und justieren. Alles darf sein.

Menschen meine Hand reichen, wenn sie möchten

Mein Wunsch ist es, diese Erfahrungen an andere weiterzugeben. Menschen dabei zu unterstützen, ein Leben zu kreieren, in dem sie sich wohlfühlen und in dem sie absolut sie selbst sein können. Ihnen zu helfen, mitfühlender mit sich und anderen zu werden. Aus dem Widerstand gegen aktuelle Lebensaspekte zu treten und zurück in den Fluss der Mühelosigkeit zu finden. Die Kraft zu entwickeln, etwas zu verändern, um zu mehr Zufriedenheit zu gelangen. Egal ob als Leader, als Ehemann, als Mutter oder einfach als Mensch – es gibt genug zu tun, wenn ich mich in unserer Welt umblicke.

Und gleichzeitig gibt es auch so viel Wunderbares und Kostbares zu entdecken, wenn wir lernen, genau hinzusehen.

Herzlichst, deine Anika

NIMM KONTAKT MIT MIR AUF

MEHR ERFAHREN
bottom of page